How To Bridge The Marketing-IT Gap

Autor/Student: Timo Urso
Betreuer: Thomas Lehning

Marketing und IT – (k)ein Traumpaar

Marketing ist ohne den Einsatz von IT kaum mehr vorstellbar. Omnichannel Marketing, Responsive Design oder Mobile Apps zählen zu den Technologie-getriebenen Disziplinen, die die Marketing Agenda heute dominieren. Weltweit werden 4 Billionen US-Dollar für IT ausgegeben. Verwunderlich ist nur, dass die Budgets immer weniger von den IT-Abteilungen selbst und zunehmend von den Marketing-Kollegen verantwortet werden. Obwohl die IT mehr denn je der Key Driver im Marketing ist und die beiden Bereiche kooperieren müssten, ist eine Entfremdung von Marketing und IT zu beobachten. Und das ist nur der Anfang des Markting-IT Gaps.

Problemstellung: Das Marketing-IT Gap 

Steigende Kundenanforderungen, das Bedürfnis nach Transparenz und die ständige Verfügbarkeit des Unternehmens im Alltag der Konsumenten erfordern marketingseitig eine schnelle Reaktionsfähigkeit und den ständigen Einsatz neuer Kommunikationsformen und Technologien …

Treiber_Grafik

Mit der Schnelligkeit und dem erforderlichen Tempo im Marketing, steigt der Druck auf die IT-Abteilungen und es kommt zu Reibereien zwischen Marketing und IT:

Manager sehen die IT oft als „Erfolgsbremsen“ (…). Auf Seiten der IT ist man über den Wandlungsdruck verärgert: Das Marketing handele voreilig und intuitiv, Sicherheitsthemen rückten in den Hintergrund. Hinzu kommt das kulturell bedingte Problem unterschiedlicher Arbeits-, Denk- und vor allem Sprachweisen. Marketing und IT sprechen verschiedene Sprachen.  Im betrieblichen Alltag fehlt es daher oft am wechselseitigen Verständnis. Marketing-Verantwortliche wissen nicht, was die von ihnen adressierten Themen aus IT-Sicht bedeuten. Umgekehrt können IT-Verantwortliche nicht einschätzen, welche Bedeutung bestimmte Themen für ihre Marketing-Kollegen haben. Hier zeichnet sich eine größer werdende Lücke, ein so genanntes Gap, zwischen den Bereichen ab. Die Folgen des Marketing-IT Gaps liegen auf der Hand: Zunehmende Spannungen, mangelnde Kooperation, ausbleibende Innovationen, Defizite in der Reaktion auf Kundenbedürfnisse, negativer Unternehmenserfolg.

Zielsetzung und Fokus der BA-Thesis

Die Bachelor-Arbeit behandelt die Probleme und Hindernisse, die bei der Kollaboration zwischen Marketing und IT auftreten und beantwortet die Fragestellung:

 „Wie und mit welchen Maßnahmen lässt sich das bestehende Gap zwischen Marketing und IT schließen, um langfristig eine erfolgreiche Zusammenarbeit beider Fachbereiche zu sichern?“

 Im Scope stehen dabei die sprachlichen Barrieren. Parallel zur Thesis erarbeitet der Autor in einem Buchprojekt ein Begriffs-Kompendium, welches maßgebliche Themen an der Schnittstelle zwischen Marketing und IT aus beiden Blickwinkeln beleuchtet und die jeweiligen Perspektiven gegenüberstellt. So soll die Verständigung zwischen beiden „Welten“ erleichtert werden. Grundvoraussetzung für den Begriffsband und Teil der Bachelor-Arbeit ist die Identifikation und Definition relevanter Marketing-IT Begriffe, der eine detaillierte Trendanalyse vorausgeht.

Vorgehensweise der BA-Thesis

  1. Nach einer umfassenden Literaturübersicht zum aktuellen Forschungsgsstand über Marketing-IT und Problemfeldern, erfolgt eine grundlegende Gegenstandsbeschreibung von Marketing-IT, eine historische Betrachtung der Vernetzung beider Bereiche, eine Status Quo Betrachtung des Marketing-IT Markts, dessen Entwicklung und aktuelle Trends
  2. Der theoretische Hauptteil beschäftigt sich mit dem Marketing-IT Gap, einer Analyse und Erläuterung der Gap-Treiber, Auswirkungen/Folgen, sowie aktuelle Anstrengungen und Gegenmaßnahmen aus der Praxis und Theorie
  3. Angeschlossen an die Gegenmaßnahmen folgt im praktischen Teil der BA-Thesis die Beschreibung eines begleitenden Begriffs-Kompendiums über die wichtigsten Marketing-IT Begriffe; der Autor erläutert detailliert das Vorgehen einer Trendanalyse, die zur Identifikation und Beschreibung der Begriffe notwendig ist, anschließend werden exemplarisch 10 Begriffe definiert und ein Verwertungskonzept des Buches vorgestellt
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